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Unser Profil

LandImpuls – Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Wir verbinden traditionelles Hofwissen mit modernen, nachhaltigen Konzepten. Unser Fokus liegt auf regionalen Kreisläufen, Bodenaufbau und einer fairen Direktvermarktung – für Betriebe, die Verantwortung für Natur und Gesellschaft übernehmen.

Regenerativer Ackerbau

Durch reduzierte Bodenbearbeitung, Zwischenfrüchte und Kompostierung steigern wir die Bodenfruchtbarkeit und binden Kohlenstoff. Unsere Partnerbetriebe setzen auf Humusaufbau und verbessern so langfristig die Wasserspeicherfähigkeit ihrer Flächen.

Praxisnah & wissenschaftlich begleitet

Hofeigene Direktvermarktung

Vom Acker bis zur Ladentheke: Wir unterstützen Landwirte beim Aufbau eigener Vermarktungswege. Von der rechtlichen Beratung über die Ladengestaltung bis zur Preisbildung – damit regionale Produkte ihren Weg zum Kunden finden.

Rechtssicher & kundenorientiert

Agroforst & Diversifizierung

Bäume auf dem Acker schützen vor Erosion, verbessern das Mikroklima und schaffen zusätzliche Einkommensquellen. Ob Streuobstwiese oder Wertholzreihe – wir zeigen, wie Gehölze den Betrieb ökologisch und wirtschaftlich stärken.

Ökologisch & wirtschaftlich tragfähig

Gemeinschaft & Beratung

Unser Netzwerk aus Landwirten, Beratern und Forschern tauscht Erfahrungen aus und entwickelt praxistaugliche Lösungen. Regelmäßige Feldtage, Workshops und Publikationen halten alle Beteiligten auf dem neuesten Stand.

Vernetzt & praxisorientiert

Jetzt den Hof der Zukunft gestalten

Mit unserem Netzwerk aus erfahrenen Landwirten und Agrarökonomen entwickeln Sie ein maßgeschneidertes Konzept für Ihren Betrieb – von der Fruchtfolge bis zur Direktvermarktung.

Unverbindliches Erstgespräch vereinbaren

Warum wir anders wirtschaften

Unser Hof setzt auf Kreisläufe statt auf Maximalertrag. Das spürt man im Boden, im Geschmack und in der Zusammenarbeit mit uns.

Regenerativer Anbau

Wir bauen Humus auf, nicht ab. Durch Kompost, Untersaaten und minimierte Bodenbearbeitung bleibt der Boden lebendig und speichert Wasser wie ein Schwamm.

Direkte Herkunft

Jedes Produkt lässt sich bis zu unserem Feld zurückverfolgen. Keine Großhändler, keine Umpackstationen – nur der Weg vom Hof in Ihre Küche.

Faire Preise, feste Partner

Wir arbeiten mit Abokisten und Hofladen, nicht mit schwankenden Börsenpreisen. Das gibt uns Planungssicherheit und Ihnen stabile Qualität.

Transparente Betriebsführung

Unsere Bücher sind offen für Mitglieder. Jeder kann sehen, wohin die Erlöse fließen – in Saatgut, in Löhne, in neue Bäume.

Artenvielfalt als Maßstab

Blühstreifen, Hecken und Totholzhaufen sind bei uns kein Dekor, sondern Lebensraum. Wir zählen Vogelarten, nicht nur Kilo pro Hektar.

Häufige Fragen zur Hofwirtschaft

Antworten zu Direktvermarktung, Förderungen und nachhaltigem Ackerbau – ohne juristisches Fachchinesisch.

Welche Auflagen gelten für den Hofladen?

Die Hygiene-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 ist die Grundlage. Sie müssen einen Reinigungs- und Desinfektionsplan vorlegen, die Rückverfolgbarkeit aller Produkte sicherstellen und Schulungen nachweisen. Für verarbeitete Waren wie Marmelade oder Saft kommt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) hinzu. Eine Erstbelehrung nach §43 IfSG ist Pflicht. Die zuständige Behörde ist das jeweilige Landratsamt – dort erhalten Sie auch die Checkliste für die Eröffnung.

Wie beantrage ich eine Agrarförderung für Agroforst?

Agroforstflächen werden über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) gefördert. Sie reichen einen Antrag bei der zuständigen Landwirtschaftskammer ein – in Österreich ist das die AMA. Notwendig sind ein Bewirtschaftungsplan mit Pflanzschema, eine Flurkarte und die Angabe der Gehölzarten. Die Fördersätze liegen bei etwa 60 % der Anschaffungskosten für Bäume und Schutzmaßnahmen. Die Auszahlung erfolgt meist im Jahr nach der Pflanzung. Ein Beratungsgespräch vorab ist empfehlenswert, da die Mittel begrenzt sind.

Was kostet die Umstellung auf regenerative Bodenbearbeitung?

Die Anfangsinvestition hängt stark von der Betriebsgröße ab. Für einen 50‑Hektar‑Betrieb rechnen Sie mit etwa 8.000 € bis 12.000 € für Direktsaatgerät und Zwischenfrucht-Saatgut. Die laufenden Kosten sinken jedoch: weniger Diesel, weniger Dünger, weniger Pflanzenschutz. Viele Landwirte berichten von einer Kosteneinsparung von 15 % bis 25 % nach drei Jahren. Förderprogramme wie die ÖPUL-Maßnahme „Humusaufbau“ können die Umstellung zusätzlich unterstützen.

Darf ich selbstgemachten Käse im Hofladen verkaufen?

Ja, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Sie benötigen eine Betriebsgenehmigung nach §2 der Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von Lebensmitteln. Die Milch muss von eigenen Tieren stammen oder von einem zugelassenen Lieferanten. Der Käse muss in einem separaten, gekennzeichneten Raum hergestellt werden. Eine Chargennummer und ein Mindesthaltbarkeitsdatum sind Pflicht. Lassen Sie sich vorab von der Lebensmittelüberwachung beraten – die Kontrollen sind streng.

Wie finde ich Abnehmer für Streuobst-Wertholz?

Der Verkauf von Wertholz aus Streuobstwiesen läuft meist über regionale Sägewerke oder Forstservice-Betriebe. Eine gute Anlaufstelle ist der Verband der Bayerischen Streuobstwirtschaft, der regelmäßig Vermarktungstage organisiert. Auch über die Plattform „holz-vom-hof.de“ können Sie Ihr Holz direkt anbieten. Der Preis richtet sich nach Stammdurchmesser, Geradheit und Astreinheit. Für Mostobstsorten wie Bittenfelder oder Brettacher erzielen Sie oft 80 € bis 120 € pro Festmeter. Eine professionelle Sortierung vor dem Verkauf lohnt sich.

Fragen Sie uns direkt – wir beraten Sie gern

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